Gleichstellung/Frauenförderung

Die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit und die damit verbundenen Erwartungen sind mitbestimmt durch das Geschlecht der Person. Dies wird in den letzten Jahren unter dem Schlagwort Gender-Mainstreaming diskutiert. Die Frage der Geschlechtergerechtigkeit in Organisationen gerät zunehmend in den Blick; so sind z.B. Frauen in Leitungspositionen innerhalb der Kirche unterrepräsentiert.

Personalentwicklung fördert das Bewusstsein für beide Themen. Sie trägt dazu bei, Rahmenbedingungen für Arbeit so zu gestalten, dass berufliche Tätigkeit und Familie für Frauen und Männer vereinbar sind. Im Blick auf Frauenförderung ist es Ziel der Personalentwicklung, Frauen mit ihren Potentialen deutlicher wahrzunehmen bzw. zu stärken und langfristig mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, die nicht mit dem Weiheamt verbunden sind.


Durchgeführte und laufende Maßnahmen:

  • Beauftragung einer Mitarbeiterin für Gleichstellung und Frauenförderung
  • Mitarbeit in der Personalentwicklung
  • Flexible Arbeitszeitmodelle für Frauen und Männer
  • Workshops für Frauen
  • Informationsveranstaltung zum Gender Mainstreaming
  • Kollegiale Beratung für Frauen
  • Informationsveranstaltung zum Thema „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ (pdf, 201 KB)
  • Seminar für Mitarbeiterinnen im Bistum
  • beratende Befragung und Entwicklung eines Konzepts zur Verankerung von Gender Mainstreaming im BGV in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (November 2007 und Januar 2008)
  • Informationsveranstaltung zum Thema "Mobbing" (pdf,248 KB)
  • Umsetzung der Maßnahmen, die aus der Befragung der Heinrich-Böll-Stiftung abgeleitet wurden (ab Herbst 2008)
  • Umsetzung des Maßnahmenkatalogs, der nach dem Audit "Beruf und Familie" durch die Hertie-Stiftung vereinbart wurde (ab Herbst 2008) 
  • Gendertrainings für Personalverantwortliche

weiteres Material: